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Ideen, Gedanken und kleine Notizen aus dem Alltag
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Geschrieben von: Stella Leonis
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Freitag, den 30. Oktober 2009 um 11:04 Uhr |
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Die Weizenären biegen sich als der warme Südwind über sie hinweg streicht. Wie ein wogendes Meer in der Farbe des Sandes schmiegt es sich in die Kurven des fruchtbaren Tals. Voller Wärme und Optimismus sind die Sonnenstrahlen, welche die Landschaft mit hellem Licht durchfluten. Die Augen geschlossen atme ich tief ein, nehme diese Ruhe und Geborgenheit in mir auf, dazu einen erdigen Duft, voll und schwer. Ich war verführt mich einfach in diese Landschaft voller Wärme und Licht fallen zu lassen, mich einfach treiben zu lassen, ohne einen Gedanken an später, jetzt oder vorher verschwenden zu müssen.
Langsam öffnete ich wieder meine Augen und fand mich in der Wohnung eines Kumpels wieder. Zwischen meinen Fingerspitzen hielt ich einige Krümel getrockneten Tabaks, deren Duft jenes Bild von Freiheit und Sorgenlosigkeit in mir beschworen hatten. Ich fragte mich, ob dieses Gefühl einer kleinen Auszeit, eines kleinen Stückes Freiheit die Raucher zur Zigarette greifen ließ. Zugleich erinnerte ich mich an die schnellen, routinierten Bewegungen eines anderen Freundes beim Zigarettendrehen. Trotz der Schnelligkeit wirkte es schon fast bedächtig, wie eine Pause vom Zeitfluss um uns herum.
Ich starrte auf die Tasse Kaffee vor mir, aus welcher heißer Dampf aufstieg und mich in der Nase kitzelte. Doch bei jenem Geruch hatte ich noch nie dieses Bild vor mir gesehen und bedauerte es schon fast. Sehr gern hätte ich das Aroma von Kaffee mit diesem Sonnental verbunden. Statt dessen stieg in mir das Bild einer gemütlichen Couch hoch. Der Bezug war schon leicht abgenutzt und glänzte matt im Licht, was durch die Fenster fiel. Auf einem kleinen Tisch stand eine große, weiße Tasse, gekrönt von zartem Milchschaum. Daneben ein Buch, nicht zu identifizieren, aber einladend. Gemütlichkeit strahlte das Bild aus, Bildung und die Möglichkeit sich für eine Weile in die Welt der Fantasie zu entziehen. Lächelnd ob der Vorstellung nahm ich meine Tasse Kaffee und folgte Sven nach draußen auf den Balkon.
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Geschrieben von: Stella Leonis
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Sonntag, den 25. Oktober 2009 um 18:57 Uhr |
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Wie hypnotisiert starre ich auf das leere Baltt vor mir. Neben mir höre ich es rascheln und tuscheln, sodass ich kurz meinen Kopf dreh. Meine Tischnachbarin ist emsig dabei eine Schachtel zu falten, hochkonzentriert wirkt sie mit der steilen Denkfalte zwischen den Augenbauen. Einige Momente lang folge ich den bedächtigen Bewegungen ihrer schlanken Finger ehe ich mich wieder meinem quadratischen Stück Papier zuwende. Während ich nach einer Inspiration für mein Papier suche, gehen meine Gedanken ihre eigenen Wege.
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Geschrieben von: Stella Leonis
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Samstag, den 24. Oktober 2009 um 21:22 Uhr |
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"Weiß nicht ob man die Münze in den anderen Filmen schon mal komplett gesehen hat.... aber in the dark knight fand ich es schon direkt faszinierend wie einfach man es sich machen könnte, indem man nur vorgibt man ließe das Schicksal, das Glück, den Zufall entscheiden, obwohl man von vornherein weiß welchen Weg man geht... und man durch den Münzwurf es scheinbar einfach nur manifestiert, um vielleicht sich selbst die Schwere der Entscheidung zu nehmen und es wie eine einfache Sache aussehen zu lassen, indem man eine Münze wirft.... und die die Münze für die Entscheidung stehen lässt, anstatt sich selbst "
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