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Bei einer Tasse Tee philosophiert es sich immer noch am Besten
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Geschrieben von: Taurec
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Samstag, den 24. Oktober 2009 um 21:58 Uhr |
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(mal was zum Nachdenken) Ich und ein Kamerad sind zu zweit unterwegs. Ich die Panzerfaust, er die Munition. Der Unteroffizier brüllt:"Achtung, Panzer von rechts!" Wir werfen uns in Deckung, ich gehe ins Ziel, der Kamerad lädt. Ich feuere, treffe aber nur die Kette. Unteroffizier (In dem Fall quasi der Spielleiter): "Panzer hat Feuer erwidert. OG Koch, Ihr Kamerad ist schwer verwundet. Was tun Sie? Handeln Sie!"
Ich schnappe mir Waffe und Munition und mache mich erst mal vom Acker. Den Kameraden lasse ich (notgedrungen) liegen. Eine Handlungsweise, die zunächst vom Unteroffizier scharf verurteilt wird. "Wir lassen keine Verwundeten liegen!" Ich konnte aber in der Nachbesprechung meine Handlung folgendermaßen begründen: -Hätte ich den Kameraden genommen, müsste ich die Waffen zurücklassen. Ich könnte also weder mich, noch meinen Kameraden verteidigen. -Mit dem Kameraden müsste ich mich vorsichtig bewegen (aufgrund der Verletzungen), was meine Wendigkeit und Schnelligkeit beeinträchtigt. Da ich nicht wusste, wie es um den angeschossenen Panzer bestellt war, wäre es ein großes Risiko gewesen, vom Panzer dennoch erwischt zu werden - und mit mir der wehrlose Kamerrad. -Alleine und mit der Waffe konnte ich den Kampf fortführen, und somit den Feind von meinem wehrlosen Kameraden ablenken. -Indem ich mich durchschlage, kann ich professionelle Hilfe für den Kameraden organisieren, da mir die Stelle bekannt ist.
Der Hauptmann erkannte meine Argumentation an und sprach mich von jeglichem Fehlverhalten frei. Wie hättet ihr entschieden?
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Geschrieben von: Stella Leonis
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Samstag, den 24. Oktober 2009 um 21:52 Uhr |
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Anstoß. Die weiße Kugel fliegt über das grüne, bald zerschlissene Tuch, prallt auf die zu einem Dreieck aufgestellten Kugeln und zersprengt diese in alle Richtungen. Ein dumpfes Geräusch ertönt, doch es ist nur die Weiße, welche in der Ecktasche verschwunden ist. Sie wird wieder aufgesetzt, ein Stoß und eine Volle wird eingelocht.
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Geschrieben von: Stella Leonis
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Samstag, den 24. Oktober 2009 um 21:49 Uhr |
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Heiß brannte die unerbittliche Sonne auf seinen dunkel gebräunten Nacken. Trockener, beißender Staub kratzte in seinem ausgedörrtem Hals, was sein Bedürfnis nach etwas zu trinken noch weiter steigerte. Seufzend richtete er sich auf und legte eine Hand in den schmerzenden Rücken. In dem Moment schlug die Glocke 12 Mal und 12 Mal erklang ihr dumpfer, dunkler Ton. Und ihre Stimme schien dieselbe Stimmung auszudrücken, die in seinem Herzen innewohnte. Ja, es war dunkel in ihm drin. Zumindest fühlte er so und wieder einmal, jetzt wo er den dumpfen Glockenton bewusst hörte, fragte er sich "Warum?" Warum tat er sich das an? Diese Plagerei. Warum stand er jeden Tag auf und quälte sich mit der schweren Arbeit ab? Wäre es nicht besser, wenn er einfach in seinem Bett liegen bleiben und sich ausruhen würde? Es würde nicht nur seinem Rücken, nein, auch seiner Seele gut tun. Aber trotzdem stand er jeden Tag auf, zwängte sich in seine abgeniffte Arbeitskleidung und mühte sich wieder mit dem schweren Werkzeug in der trockenen Hitze des Tages ab. Abends fiel er wieder in sein Bett und war sofort eingeschlafen. Und wozu das alles? Damit er was zu Essen hatte und die Miete seiner schäbigen Wohnung bezahlen konnte. Zu mehr reichte es ja nicht.
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